• Remo Daguati, CEO LOC AG

Warum Social Media Marketing Führungskräfte fordert


Die sozialen Medien fordern Unternehmen und Organisationen. Kunden weichen auf neue Kommunikationskanäle aus und geben Ratings ab und nutzen so ihre Käufermacht. Google und Social Media Portale bieten zwar Visibilität – mehr und mehr nur noch gegen Bezahlung. Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen und Vorstände – meist ohne „digital natives“ in ihren Reihen – halten an veralteten Strategien. Social Media lässt sich gezielt in den Marketing-Mix einbauen – und nur dort, wo es sich auch rechnet.

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SEO-Optimierung als Anfang

Suchmaschinen-optimiertes Schreiben, die Kategorisierung und gute Auffindbarkeit der Inhalte oder rasche Antwortzeiten der Seiteninhalte sind erst die halbe Miete. Neue Faktoren gewinnen an Bedeutung:

  • Wie stark ist die digitale Vernetzung zu anderen bedeutenden Organisationen, Zulieferern, Netzwerkpartnern? Welche Backlinks führen zu unserem digitalen Auftritt?

  • Engagieren sich die eigenen Mitarbeitenden aktiv über Social Media? Gibt es Resonanz in der digitalen Community? Werden Inhalte als interessant beurteilt?

  • Werden nebst Texten auch Bilder und Videos in der Kommunikation verwendet? Sind diese durchgängig beschlagwortet und kategorisiert? Wird auf relevante Informationen bei Dritten verwiesen?

Nur schon in diesem wichtigen Baustein werden die Hausaufgaben oft noch nicht gemacht. Textagentur und Webagentur tauschen sich zu wenig aus, der Kunde hat das Nachsehen.

Prozesse und Systeme überdenken

Reichte es früher aus, dass ein Webmaster die gesamte digitale Publikation aus einer Hand steuerte, so hat Social Media die Abläufe in den Unternehmen verändert. Die Aufbereitung von Inhalten und deren Distribution erfolgen nicht nur durch die Marketing-Abteilung, sondern verlangen auch das Engagement der im direkten Kundenkontakt stehenden Berater und Spezialisten. Zudem muss die Abstimmung der Inhalte aus Print, Web, Blog, Newsletter und den Social Media Kanälen mit neuen Prozessen und Abläufen durch geeignete Tools unterstützt werden.

Inhalte und Assets sind gefragt

Noch wichtiger als schlanke Prozesse sind Inhalte: Texte, Bilder, Videos oder Grafiken wollen gepflegt sein, in der richtigen Auflösung vorliegen und für ein Auffinden durch Suchmaschinen optimiert sein. Sind Budgets limitiert und die Zeit knapp, um die Erfahrung und das Wissen der Kundenberater mittels knackiger Inhalte einzufangen, ist eine Fokussierung auf wenige aussichtsreiche Themen angesagt. Inhalte dürfen nicht schon nach kurzer Zeit versiegen.

Mitarbeitende trainieren

Besten Inhalte und Werkzeuge nützen nur, wenn die Mitarbeitenden diese begeistert nutzen und teilen. Mit der richtigen Schulung der Abläufe und Tools sowie gezielten Anreizen können nämlich Kontakte gesteigert und das Anbahnen von Neugeschäften erleichtert werden.

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