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  • Remo Daguati, CEO LOC AG

Schweiz: Ansiedlungszahlen 2016 haben sich stabilisiert


2016 sind über die Standortpromotion von Bund und Kantonen 265 Firmen angesiedelt und damit 1'005 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Im Vergleich zum Vorjahr kann eine geringe Abweichung bei den entstandenen Arbeitsstellen festgestellt werden, die Firmenansiedelungen bewegen sich ziemlich genau auf dem Stand des Vorjahres. Trotz einem nicht einfachen wirtschaftlichen und politischen Umfeld konnten die Vorjahreszahlen gehalten werden.

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Bedürfnisveränderung bei Standortsuche

Seit 2006 sind die Ansiedelungen in der Schweiz stark zurück gegangen und konnten sich erst ab 2015 auf tiefem Niveau stabilisieren. Die Projekte mit Interesse an der Schweiz sind aber meist mit Hochtechnologien verbunden und deshalb aus volkswirtschaftlicher Sicht umso attraktiver. Den Bedürfnissen der technologisch weit entwickelten Firmen können aber immer weniger Standorte gerecht. Gefragt ist ein umfassendes Paket aus Baulandreserven, innovativem Technologieumfeld, finanziell attraktive Rahmenbedingungen sowie Rekrutierungsmöglichkeiten für Spezialisten.

Gesuch: Konvergierende Technologien

Erfolgreiche Standorte müssen glaubhaft aufzeigen, dass ihr Forschungsfeld eine fachübergreifende Zusammenarbeit in den Bereichen der Nanotechnologie, der Biotechnologie sowie der Informationstechnologie und der Neurowissenschaften (NBIC) bietet. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesen Bereichen wird als Converging Technologies (CT; konvergierende Technologien) bezeichnet. Im Nachfrageverhalten der weltweit innovativsten Unternehmen zeichnet sich ein Muster ab, dass diese sich primär an Standorten niederlassen, welche konvergierende Technologien in sich vereinen und qualifizierte Fachkräfte einfach rekrutiert werden können. In der Schweiz bauen verschiedene Landesteile im nationalen Netzwerk „Switzerland Innovation“ eigene Innovationsparks auf. Standorte, welche Einrichtungen für Spitzenforschung beherbergen, bezugsfertige Gebäude sowie Reserveflächen für Firmen anbieten. Durch eine solche Fokussierung auf spezifische Technologien kann es auch in Zukunft gelingen, für ausländische Unternehmen attraktiv zu sein.

Auf oberstes Wertschöpfungssegment zielen

Mit den Veränderungen treten auch neue Chancen und Risiken auf. Die selteneren auftretenden Projekte entstammen aus dem obersten Wertschöpfungs- und Technologiebereich. Diese stellen entsprechend auch höhere Anforderungen an die Wirtschaftsförderungsorganisationen. So müssen diese schnell und verbindlich in mehreren Sprachen die gewünschten Standortinformationen bereitstellen zu können. Entsprechend steigen die Anforderungen an die Teams, welche die Abläufe und vor allem die Aufbereitung und Bereitstellung von Informationen an die neuen Gegebenheiten anpassen müssen. Damit können in der jedoch Schweiz nur noch wenige Standorte regelmässig punkten.

„Greenfield FDI“ ist eine Form von ausländischen Direktinvestitionen, bei denen die Muttergesellschaft ihre Tätigkeit in einem fremden Land von Grund auf neu aufbaut. Nebst neuer Produktionsanlagen können diese Projekte auch den Bau neuer Distributionszentren, Büros oder Forschungseinheiten umfassen. Weitere Formen von FDI sind Unternehmensakquisition (Mergers & Akquisition) oder Joint Ventures. Entsprechend sind diese Projekte begehrt und umworben.


Spezialist für Investment Promotion

Die LOC verfügt über mehrjährige Erfahrung in nationaler und kantonaler Standortpromotion sowie Innovationsförderung. Die LOC ist vertraut mit Fragestellungen der Bestandespflege sowie im Krisenmanagement. Dank Erfahrung in der Standortentwicklung unterstützt die LOC Organisationen in der Strategie- und Projektentwicklung sowie beim Ableiten von politischen Mehrjahresprogrammen. Entscheidungsträger treffen auf einen versierten und erfahrenen Sparringpartner.

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